Auch das „work“, die Zeitung der Gewerkschaft Unia, hat sich mit unseren Forderungen für eine neue Gleichstellungspolitik auseinander gesetzt. In einem Offenen Brief kritisiert Chefredakteurin Marie-Josée Kuhn unsere Herangehensweise. Die Antwort auf diesen Brief könnt ihr hier lesen :
Liebe Marie-Josée
Es freut uns, dass unsere Aktivitäten für eine neue Gleichstellungspolitik Beachtung gefunden haben und spannende Diskussionen auslösen.
Eine ältere Genossin hat mir vor kurzem geschrieben: Als sie vor etwa 50 Jahren der SP beitrat, erklärte ihr der Präsident ihrer Sektion: „Weiber nehmen wir nicht.“ Für Frauen war lange Zeit kein Platz in der Politik, auch nicht in der SP. Doch diese Zeiten, das musst auch du liebe Marie-Josée zugeben, sind vorbei. Heute ist die SP neben den Grünen die einzige Partei in der Bundesversammlung, die gleich viele Männer wie Frauen stellt. Bei den Gewerkschaften geht dieser Fortschritt langsamer voran, aber er geht voran. Und auch gesamtgesellschaftlich hat sich viel getan. Dank engagierten Frauen wie dir, die diese Fortschritte erkämpft haben, hatte ich tatsächlich das Glück, mit einer „Blühgarantie“ aufzuwachsen. Weiterlesen














